Was mache ich, wenn … alte Menschen in Gesprächsrunden die Kriegsjahre und das damit verbundene Leid verharmlosen, z. B. „war doch alles nicht so schlimm, damals hatte alles noch seine Ordnung“ oder „unter Adolf wäre das nicht passiert“. Während andere Menschen am Tisch in Tränen ausbrechen, weil sie an ihr Leid erinnert werden?

Hier treffen Menschen mit Täterverhalten auf Opfer. Manche dieser Menschen sind über Argumente erreichbar, die meisten nicht. Hier hilf nur, klar Position zu beziehen: Solche Sprüche sind falsch und hier verboten! Dabei müssen alle Pflegende am gleichen Strang ziehen.

Und es ist notwendig, die Opfer von den Tätern zu trennen. Oberste Maßgabe ist der Opferschutz. Sie müssen getröstet, mit ihnen muss gesprochen werden. Wir (das Institut für soziale Innovationen) haben für die Stiftung EVZ ein Modellprojekt zu diesem Thema durchgeführt. Informationen und eine Broschüre erhalten Sie dazu kostenlos auf unserer Website.

About Udo Baer

Dr. phil., (Gesundheitswissenschaften), Diplom-Pädagoge, Kreativer Leibtherapeut AKL, Leiter der Semnos-Akademie für Kreative Leibtherapie, Vorsitzender der Stiftung Würde, Er hat gemeinsam mit Dr. Gabriele Frick-Baer die Kreative Leibtherapie und gemeinsam mit Dr. Claus Koch die Beziehungspädagogik entwickelt. Mitleiter des Pädagogischen Instituts Berlin (PIB) und der Plattform www.kinderwürd-udo-baer.de, Autor zahlreicher Fach- und Sachbücher und anderer Veröffentlichungen.

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