Keine Prostitution

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Worum es vielen Diskussionen in der Altenhilfe geht, ist vom Kern her die Förderung von Prostitution. Es ist richtig, die Dinge beim Namen zu nennen. Offiziell wird von „sexuellen Dienstleistungen“ gesprochen, Prostituierte nennen sich „Sex- und Life-Coach“, „Sexualassistenten“ oder „Sexualbegleiter“. Das sind Verbrämungen für gekauften Sex, den Einrichtungen der Altenhilfe vermitteln und möglichst sogar bezahlen sollen.

Unsere Haltung ist: Prostitution ist entwürdigend. Ganz egal, ob Menschen wie die meisten zur Prostitution gezwungen wurden, ob sie wie fast alle als Kind oder Jugendliche selbst Opfer sexueller Gewalt waren, ob die Prostitution aus Not und Armut ein Überlebensweg wurde oder, wie manche Prostituierte in Interviews behaupten, ihre Tätigkeit „freiwillig“ ausführen. Prostitution ist ein Tauschverhältnis Geld gegen Sex, Prostitution ist männliche Machtausübung.

Diese Position ist meine grundsätzliche Haltung. Auch wenn wir wissen, dass sich viele Menschen unterwerfen, dass es gekauften Sex auch in Ehen gibt, dass Prostitution nie verschwinden wird, solange es Macht, Gewalt und Armut gibt. Das zu wissen, bedeutet aber nicht, dass wir die prinzipielle und konkrete Ablehnung von Prostitution aufgeben. Sie darf nicht durch die Hintertür gefördert werden, verbrämt als „Sexualassistenz“ für alte Menschen.

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Stärkungsbrief 3 für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen in den Zeiten von Covid-19

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der Schutz vor Corona schränkt uns weiterhin ein und belastet viele in der Altenhilfe tätige Mitarbeiter*innen.
Wir nutzen die Zeit jedoch, um auf diesem Weg, einen „Stärkungsbrief für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen“ von Dr. Udo Baer zu veröffentlichen.
Der Link am Ende des Dokuments führt Sie zur PDF-Version des jeweiligen Stärkungsbriefes, auf der Seite des Institut für soziale Innovationen (ISI). Dort wurden die Stärkungsbriefe von Dr. Udo Baer unter dem Projekt „Upgrade“ veröffentlicht. Wir würden uns freuen wenn Sie die Stärkungsbriefe an betroffene Personen und Institutionen per Mail weiterleiten oder in ausgedruckter Form für Interessierte an Ihrem Arbeitsplatz auslegen würden.
Danke für Ihr Interesse. Bitte bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße
Ihr Udo Baer

Stärkungsbrief 3
für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen in den Zeiten von Covid-19

Was mache ich mit der Sorge meiner Liebsten um mich, wenn ich in der Pflege, im Gesundheitswesen arbeite?

Die erhöhte Ansteckungsgefahr für Menschen wie Sie, die im Gesundheitswesen arbeiten, macht wahrscheinlich nicht nur Ihnen Angst, sondern auch Ihrer Familie. Die Menschen, die Sie gernhaben und von denen Sie geschätzt und geliebt werden, werden sich auch um Sie sorgen oder sogar ängstigen.
Das ist zunächst einmal ein gutes Zeichen. Sie sind diesen Menschen wichtig. Sie zeigen Fürsorge, wollen sich um Sie kümmern.

  • Reden Sie mit Ihren Liebsten darüber. Ganz egal, ob diese ihre Sorgen in Worte fassen oder still mit sich herumtragen. Reden Sie nicht nur einmal, sondern immer wieder. Sprechen Sie auch über Ihre eigenen Sorgen und Ängste, tauschen Sie sich aus. Das hilft Ihnen und den anderen.
  • Erklären Sie den anderen, welche Schutzmaßnahmen zu treffen sind und dass Sie damit sorgfältig sind. Damit gibt es keine hundertprozentige Sicherheit, aber die Schutzmaßnahmen können die Gefahr vermindern. Zeigen Sie ganz konkret und plastisch, was Sie wie tun, vor allem Kindern und Enkeln, aber nicht nur denen.
  • Ängste brauchen verbindliche Informationen, damit sie kleiner werden. Vereinbaren Sie Telefonanrufe oder SMS-Meldungen, um anderen mitzuteilen, wenn Sie sich krank fühlen. Das Gefühl, nicht mitzubekommen, wenn Sie krank werden, nicht zu wissen, wie es Ihnen geht, kann Sorgen und Ängste ins Unermessliche wachsen lassen.

Link zum Stärkungsbrief 3: PDF

 

 

 

 

„Stärkungsbrief 2 für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen“

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der Schutz vor Corona schränkt uns weiterhin ein und belastet viele in der Altenhilfe tätige Mitarbeiter*innen.
Wir nutzen die Zeit jedoch, um auf diesem Weg, einen „Stärkungsbrief für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen“ von Dr. Udo Baer zu veröffentlichen.
Der Link am Ende des Dokuments führt Sie zur PDF-Version des jeweiligen Stärkungsbriefes, auf der Seite des Institut für soziale Innovationen (ISI). Dort wurden die Stärkungsbriefe von Dr. Udo Baer unter dem Projekt „Upgrade“ veröffentlicht. Wir würden uns freuen wenn Sie die Stärkungsbriefe an betroffene Personen und Institutionen per Mail weiterleiten oder in ausgedruckter Form für Interessierte an Ihrem Arbeitsplatz auslegen würden.
Danke für Ihr Interesse. Bitte bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße
Ihr Udo Baer

Stärkungsbrief 2
für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen in den Zeiten von Covid-19

Was hilft gegen meine Angst, mich anzustecken?

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„Stärkungsbrief 1 für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen“

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der Schutz vor Corona schränkt uns weiterhin ein und belastet viele in der Altenhilfe tätige Mitarbeiter*innen.
Wir nutzen die Zeit jedoch, um  auf diesem Weg, wöchentlich einen
„Stärkungsbrief für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen“
von Dr. Udo Baer zu veröffentlichen.

Der Link am Ende des Dokuments führt Sie zur PDF-Version des jeweiligen Stärkungsbriefes, auf der Seite des Institut für soziale Innovationen (ISI). Dort wurden die Stärkungsbriefe von Dr. Udo Baer unter dem Projekt „Upgrade“ veröffentlicht. Wir würden uns freuen wenn Sie die Stärkungsbriefe an betroffene Personen und Institutionen per Mail weiterleiten oder in ausgedruckter Form für Interessierte an Ihrem Arbeitsplatz auslegen würden.

 

Wir wünschen viel Spaß beim Lesen. Bitte bleiben Sie gesund.
Herzliche Grüße
Ihr Udo Baer

Stärkungsbrief 1
für Mitarbeiter*innen in der Altenpflege und anderen Gesundheitsberufen in den Zeiten von Covid-19

Ich bin nach der Arbeit so fertig und kann nicht abschalten. Was kann ich tun?

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Macht und Ohnmacht in der Altenpflege, Teil 4: Was hilft? Teil B

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Weiterhin hilft gegen die destruktive Machtausübung, dass sich alle Beteiligten in der Altenhilfe mit der eigenen Machtgeschichte auseinandersetzten. Seien es frühkindliche Erfahrungen, Erfahrungen in der Schule, in der Jugend, auch im Erwachsenenalter – überall haben wir Menschen Erfahrungen mit destruktiver Machtausübung machen müssen. Dort hinzuschauen, darüber zu reden, hilft, wenn dies möglichst konkret geschieht, die Unterschiede zwischen destruktiver und konstruktiver Macht herauszuarbeiten und den Blick für destruktive Machtausübungen zu schärfen.

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Macht und Ohnmacht in der Altenpflege, Teil 3: Was hilft? Teil A

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Das wichtigste, was gegen destruktive Machtausübung hilft, ist, sie nicht zu tabuisieren. Wenn alle Beteiligten in der Altenhilfe sich darüber unterhalten, austauschen und reflektieren, welche Unterschiede es zwischen konstruktiven und destruktiven Machtverhältnissen gibt und wie diese sich zeigen, dann ist damit schon einmal der destruktiven Machtausübung ein Riegel vorgeschoben. Also gilt es, darüber zu reden und es zu besprechen.

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Macht und Ohnmacht in der Altenpflege, Teil 2: Konstruktive und destruktive Machtausübung

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Destruktive Machtausübung ist erniedrigend und entwürdigend. Wer jemanden „fertigmacht“, wer jemanden gegen seinen Willen zu etwas zwingt, wer mit Worten oder Taten jemanden verächtlich macht, übt destruktive Macht aus. Worte können unpassend sein oder sogar rassistisch, ebenso Blicke und Handlungen. Macht ist nicht nur offene Gewalt, sondern Macht umfasst alles, was andere Menschen beeinflusst, gegen ihren Willen etwas zu tun oder zu unterlassen.

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Selbstfürsorge, Teil 6: Das Blatt der Selbstwürdigung

This entry is part 6 of 6 in the series Selbstfürsorge

 

 

 

In dem folgenden Beitrag und den vorhergehenden Beiträgen zur Selbstfürsorge möchte ich Hinweise geben, wie Sie den anspruchsvollen und anstrengenden Beruf der Begleitung alter Menschen für sich gut gestalten können. Viel mehr und konkrete Arbeitshilfen finden Sie in dem Buch: Udo Baer:  Selbstfürsorge – Wie Helfende das Helfen gut überleben. Semnos-Verlag

Eine einfache Methode, mit der Menschen, die für und mit anderen Menschen arbeiten auch in der Altenhilfe, ist das Blatt der Selbstwürdigung, um Ihre eigene Selbstfürsorge zu bedenken und zu stärken.

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Selbstfürsorge, Teil 5: Mein Engel des Lächelns

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In den folgenden Beiträgen zur Selbstfürsorge möchte ich Hinweise geben, wie Sie den anspruchsvollen und anstrengenden Beruf der Begleitung alter Menschen für sich gut gestalten können. Viel mehr und konkrete Arbeitshilfen finden Sie in dem Buch: Udo Baer:  Selbstfürsorge – Wie Helfende das Helfen gut überleben. Semnos-Verlag

Das Gegenteil Ihres Stressmonsters ist Ihr Engel des Lächelns. Widmen Sie sich ihm. Drucken Sie sich den folgenden Steckbrief aus und füllen Sie ihn aus.

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