Ein solches Phänomen ist ein Zeichen einer Wahnerkrankung oder zumindest eines Wahnschubes. Hier sollten Sie fachärztliche oder fachtherapeutische Unterstützung in Anspruch nehmen. Weiter lesen
Demenz / SMEI
Hier finden Sie Texte zum Verständnis von Demenz und den Umgang mit Menschen, die an Demenz erkrankt sind. SMEI ist die Abkürzung von Sense-Motorische erlebnisfördernde Interaktion, ein Konzept von Dr. Udo Baer, das sich besonders in der Unterstützung und Begleitung von Menschen mit Demenz bewährt hat.
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SERIE Demenz und geistige Behinderung (5): Drei Leitorientierungen
Für eine Einrichtung, die Menschen mit geistigen Behinderungen und Demenz betreut, habe ich drei Leitorientierungen formuliert, die ich hier als Anregung vorstellen möchte. Sie betreffen Aspekte, die in den Überlegungen und Planungen oft zu kurz kommen: Weiter lesen
SERIE Demenz und geistige Behinderung (4): Die Mitarbeiter/innen
Die Mitarbeiter/innen sollten Kompetenzen im Verständnis und im Umgang mit Demenz sowie den Besonderheiten geistiger Behinderung und Demenz haben.
Es sollten Spezialkompetenzen vorhanden sein: Epilepsie, Nachwache, Sterbebegleitung, Palliativpflege, Umgang mit Hautproblemen, Unterernährung, Dehydration, Immobilität. Weiter lesen
Was mache ich, wenn … ein/e Bewohner/in abends nicht essen möchte?
Oft wird in Altenheimen abends der Tisch eingedeckt. Alle sitzen am Tisch und warten auf das Essen. Für Menschen mit Demenz kann der Eindruck entstehen, sie sitzen in einem Restaurant und wollen dort speisen. Doch manchmal bekommen diese alten Menschen Angst, dass sie das Essen nicht bezahlen können, denn sie haben kein Portemonnaie dabei und kein Geld. Sie essen dann nicht, um nicht bezahlen zu müssen, um der Scham und Peinlichkeit vorzubeugen, kein Geld für die Rechnung zu haben. Weiter lesen
SERIE Demenz und geistige Behinderung (3): Besondere Einrichtungen?
Es wird viel darüber diskutiert, ob es sinnvoll oder notwendig ist, für Menschen mit geistiger Behinderung und Demenz besondere Einrichtungen bzw. Wohngruppen zu schaffen. Ich bin der Auffassung, dass dies teilweise notwendig sein kann und ist, aber nicht zur Regel werden sollte.
Der erste Grund dafür besteht darin, dass die Diagnose so schwierig ist und bei vielen unsicher bleibt. Weiter lesen
SERIE Demenz und geistige Behinderung (2): Woran die Demenz erkennen?
Das Hauptproblem besteht darin, dass es keine verlässlichen Tests gibt, um bei Menschen mit geistiger Behinderung eine beginnende Demenz zu erkennen. Schon bei Menschen ohne geistige Behinderung ist die Früherkennung vage und stützt sich vor allem auf die Beobachtung von Veränderungen geistiger Fähigkeiten. Diese sind bei Menschen mit geistiger Behinderung eingeschränkt und können deshalb nicht als Indikator genutzt werden. Weiter lesen
Was mache ich, wenn … ein alter Mensch einen Angehörigen nicht erkennt?
Wenn die Erinnerung so eingeschränkt ist, dass selbst Angehörige nicht mehr erkannt werden, kann nur noch versucht werden, über bestimmte Sinneseindrücke einen Zugang zu finden. Vorschlag: Probieren Sie, eine Erkennungsmelodie zu finden, die Sie immer summen oder singen, wenn Sie mit der alten Person in Kontakt treten. Weiter lesen
SERIE Demenz und geistige Behinderung (1): Zahlen
Dass Menschen mit geistiger Behinderung demenzielle Erkrankungen haben, fällt in Deutschland erst in den letzten Jahren auf. Dass dies vorher nicht der Fall war, ist eine Folge der Verbrechen des Nationalsozialismus. Die Menschen mit Behinderungen wurden bis 1945 ermordet. Erst die nach 1945 geborenen konnten so alt werden, dass sie auch an Alterserkrankungen wie den demenziellen erkranken konnten. Weiter lesen
Der Demenz vorbeugen? (Teil 3)
Meine Tipps
Meine folgenden Hinweise erstrecken sich nicht nur auf die Vorbeugung von Demenz, sondern auch darauf, wie man gut damit leben kann, wenn einen die Demenz ereilt. Sie beruhen auf den in den ersten beiden Blogteilen beschriebenen Untersuchungen und ansonsten vielen eigenen Beobachtungen und Erfahrungen. Es sind Hinweise ohne Garantie, ohne Heilsversprechen. Und doch nehme ich sie ernst und möchte sie als ernste Hinweise weitergeben: Weiter lesen
Der Demenz vorbeugen? (Teil 2)
Im Spiegel erschien in Heft Nummer 18/16 am 30. April ein Heft mit der Titelgeschichte: „Warum Frauen länger leben. Warum Männer länger leben können“. Darin wurden Untersuchungsergebnisse vorgestellt, die sich damit beschäftigt hatten, warum es in bestimmten Bergdörfern Sardiniens Menschen gibt, Männer wie Frauen, die eine deutlich längere Lebenserwartung haben als der Durchschnitt der dortigen Bevölkerung. Weiter lesen